Crowdinvesting ermöglicht es Anlegern, sich bereits mit vergleichsweise kleinen Beträgen an ausgewählten Projekten und Unternehmen zu beteiligen. Je nach Plattform stehen beispielsweise Immobilienprojekte, erneuerbare Energien, Wachstumsunternehmen oder Start-ups zur Auswahl.
Ein Vergleich verschiedener Crowdinvesting-Angebote kann dabei helfen, Unterschiede bei Laufzeit, Mindestanlage, Verzinsung, Projektart und Risikostruktur besser zu erkennen. Denn auch wenn einzelne Projekte attraktive Renditechancen bieten können, unterscheiden sich die Bedingungen teilweise erheblich.
Mit einem Crowdinvesting-Vergleich erhalten Sie einen strukturierten Überblick über verfügbare Anbieter und Projekte und können gezielt nach Angeboten suchen, die zu Ihrer persönlichen Anlagestrategie passen.
Wie funktioniert Crowdinvesting?
Beim Crowdinvesting stellen viele Anleger gemeinsam Kapital für ein bestimmtes Vorhaben bereit. Anders als beim klassischen Crowdfunding steht dabei in der Regel eine finanzielle Beteiligung beziehungsweise eine mögliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals im Vordergrund.
Je nach Angebot kann es sich beispielsweise um Investitionen in
- Immobilienprojekte,
- Unternehmen und Start-ups,
- erneuerbare Energien,
- nachhaltige Projekte oder
- andere unternehmerische Vorhaben
handeln.
Die genaue Ausgestaltung des Investments unterscheidet sich von Projekt zu Projekt. Deshalb sollten Anleger immer genau prüfen, welche Anlageform angeboten wird und welche Rechte und Risiken damit verbunden sind.
Warum sich ein Crowdinvesting-Vergleich lohnt
Crowdinvesting-Plattformen unterscheiden sich nicht nur bei der Auswahl ihrer Projekte. Auch Mindestanlagebeträge, Laufzeiten, Vergütungsmodelle und Informationsangebote können stark variieren.
Bei einem Vergleich sollten unter anderem folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Art des Investments,
- erwartete oder vereinbarte Verzinsung,
- Laufzeit,
- Mindestanlagebetrag,
- Rückzahlungsbedingungen,
- mögliche Sicherheiten,
- Projekt- und Unternehmensinformationen,
- Gebühren sowie
- das jeweilige Verlustrisiko.
Ein hoher Zinssatz sollte dabei niemals isoliert betrachtet werden. In der Regel gehen höhere Renditechancen auch mit höheren Risiken einher.
Crowdinvesting ist nicht risikofrei
Crowdinvesting gehört grundsätzlich zu den risikoreicheren Formen der Geldanlage. Je nach Ausgestaltung besteht die Möglichkeit, dass Zinszahlungen ausbleiben, sich Projekte verzögern oder investiertes Kapital teilweise beziehungsweise vollständig verloren geht.
Eine Einlagensicherung wie bei klassischen Bankguthaben besteht bei solchen Investments in der Regel nicht.
Deshalb sollten Sie nur Kapital investieren, auf das Sie während der vereinbarten Laufzeit verzichten können und dessen möglicher Verlust Ihre finanzielle Situation nicht gefährdet.
Rendite und Risiko gemeinsam betrachten
Angebotene Verzinsungen gehören für viele Anleger zu den interessantesten Kennzahlen beim Crowdinvesting. Sie sollten jedoch immer gemeinsam mit dem zugrunde liegenden Risiko bewertet werden.
Ein Projekt mit höherer Verzinsung ist nicht automatisch die bessere Geldanlage. Entscheidend ist unter anderem, wie das Projekt finanziert wird, welche wirtschaftlichen Risiken bestehen und an welcher Stelle das eingesetzte Kapital innerhalb der Finanzierungsstruktur steht.
Vor einer Investition sollten daher immer die vollständigen Projektunterlagen und Risikohinweise geprüft werden.
Diversifikation kann Risiken verteilen
Wer Crowdinvesting nutzen möchte, sollte vermeiden, einen großen Teil seines Anlagekapitals in nur ein einzelnes Projekt zu investieren.
Stattdessen kann es sinnvoll sein, kleinere Beträge auf unterschiedliche Projekte, Branchen, Laufzeiten oder Anbieter zu verteilen. Dadurch lässt sich das Risiko einzelner Projektausfälle innerhalb des Crowdinvesting-Portfolios zumindest breiter streuen.
Eine Diversifikation verhindert Verluste allerdings nicht und macht aus einer risikoreichen Anlage keine sichere Geldanlage.
Immobilien-Crowdinvesting vergleichen
Ein großer Bereich des Crowdinvestings entfällt auf Immobilienprojekte. Anleger beteiligen sich dabei beispielsweise an Neubauten, Projektentwicklungen oder der Finanzierung bestehender Immobilien.
Bei Immobilienangeboten sollten unter anderem folgende Faktoren betrachtet werden:
- Standort der Immobilie,
- Projektphase,
- Finanzierungsstruktur,
- geplante Laufzeit,
- Höhe des eingesetzten Eigenkapitals,
- mögliche Sicherheiten und
- Erfahrung des Projektentwicklers.
Auch bei Immobilien gilt: Ein Sachwert im Hintergrund bedeutet nicht automatisch, dass das Investment selbst sicher ist.
Crowdinvesting in Unternehmen und Start-ups
Neben Immobilien können Anleger über entsprechende Plattformen auch in junge oder etablierte Unternehmen investieren.
Gerade bei Start-ups können hohe Wachstumschancen bestehen. Gleichzeitig ist das Risiko eines wirtschaftlichen Scheiterns deutlich höher als bei vielen klassischen Anlageformen.
Wer in Unternehmen investiert, sollte deshalb Geschäftsmodell, Marktumfeld, Finanzierungsbedarf und wirtschaftliche Entwicklung möglichst genau prüfen.
Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien
Auch Solarparks, Windenergieanlagen und andere nachhaltige Projekte werden über Crowdinvesting-Plattformen finanziert.
Für Anleger kann dieser Bereich interessant sein, wenn sie ihr Kapital gezielt in bestimmte Branchen oder nachhaltige Projekte investieren möchten.
Doch auch hier sollten Renditeversprechen nicht allein ausschlaggebend sein. Projektlaufzeit, Betreiber, Finanzierungsstruktur und mögliche wirtschaftliche Risiken bleiben entscheidend.
Plattformen miteinander vergleichen
Nicht nur die einzelnen Investments, sondern auch die Crowdinvesting-Plattform selbst sollte Teil des Vergleichs sein.
Interessant sind beispielsweise:
- Umfang und Qualität der Projektinformationen,
- Darstellung von Risiken,
- bisherige Projektentwicklung,
- Gebühren für Anleger,
- Möglichkeiten zur Verwaltung der Investments,
- Informationen zu Rückzahlungen und
- Transparenz bei Problemen oder Projektverzögerungen.
Eine übersichtliche Plattform erleichtert zwar die Auswahl, ersetzt jedoch nicht die eigene Prüfung des jeweiligen Investments.
Laufzeit und Liquidität berücksichtigen
Crowdinvesting eignet sich in der Regel nicht für Kapital, das kurzfristig verfügbar sein muss.
Viele Investments haben feste Laufzeiten. Während dieser Zeit kann das eingesetzte Geld häufig nicht ohne Weiteres zurückgefordert werden. Einen jederzeit verfügbaren Handelsplatz wie bei börsengehandelten Wertpapieren gibt es für viele Crowdinvestments nicht.
Achten Sie deshalb darauf, dass die geplante Laufzeit zu Ihren finanziellen Zielen passt.
Crowdinvesting als Ergänzung zum Portfolio
Crowdinvesting kann eine Ergänzung zu anderen Anlageformen darstellen. Aufgrund der erhöhten Risiken sollte es jedoch nicht mit klassischen Sparprodukten oder breit diversifizierten Wertpapieranlagen gleichgesetzt werden.
Wie hoch der Anteil solcher Investments innerhalb eines Portfolios sein sollte, hängt von der persönlichen Risikobereitschaft, finanziellen Situation und Anlagestrategie ab.
Insbesondere bei höheren Beträgen kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Anlageklassen miteinander zu kombinieren.
Crowdinvesting-Angebote jetzt vergleichen
Ein Vergleich hilft Ihnen dabei, die Unterschiede zwischen verschiedenen Crowdinvesting-Plattformen und Projekten besser zu erkennen.
Achten Sie dabei nicht nur auf die mögliche Rendite, sondern ebenso auf Laufzeit, Anlageform, Projektstruktur, Risiken und Rückzahlungsbedingungen.
Weiter unten auf dieser Seite können Sie aktuelle Crowdinvesting-Angebote miteinander vergleichen und prüfen, welche Projekte grundsätzlich zu Ihren Anlagezielen und Ihrer persönlichen Risikobereitschaft passen.




